Wein, Weib und Gespräch



Der besondere Gottesdienst

Gruppe Wein, Weib und Gespräch



Martas Christusbekenntnis

Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gespräch" am 25.10.2915 - Bildergalerie

Am Sonntag d. 25.Oktober fand in der Neuwerkkirche der jährliche Themengottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gespräch" statt. Musikalisch begleitet wurde die Gruppe vom Stephanichor unter der Leitung von Annette Krieger. Außerdem trugen auch Almuth Böse und Sina Uthmann mit Flötenmusik zum Musikprogramm bei.

Das diesjährige Thema befasste sich mit der Frauenfigur Marta (auch Martha) aus dem Johannesevangelium, hergleitet aus dem Text in Johannes 11,17-27.

In dem Text wird von Jesus bedingungloser Glauben eingefordert, der in der vorliegenden Geschichte letztendlich ermöglicht, dass Lazarus, der Bruder von Marta und Maria, vom Tode aufersteht.

Der Kernsätze des Bibeltextes lauten: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Es handelt sich hier wieder um einen "Ich bin-" Satz, der an "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben", Johannes 14,6, dem Leitsatz aus dem Leitbild der Gemeinde und der Inschrift in der Apsis erinnert. Diese "Ich-bin Sätze" sind charakteristisch für das Johannes Evangelium.

Marta zweifelt zuerst an Jesus, wendet sich ihm dann aber in ihrem Glauben zu, was zur Folge hat, dass Lazarus von den Toten erweckt wird.

Der Bibeltext dieser Geschichte ist komplex und schwer zu interpretieren, bzw. auszulegen. Die Gruppe hat das sehr gut und einfühlsam umgesetzt, indem 5 Mitglieder der Gruppe aus ihren Erfahrungen über Geschehnisse berichteten, an dem sie sich Gott, bzw. Christus sehr nahe fühlten.

Die Musik war sehr gut ausgewählt und vom Chor und den Flötistinnen sehr gut interpretiert und dargebracht. Da die Kollekte für das Frauenhaus Goslar bestimmt war, gab die Leiterin dieser Einrichtung, Frau Nikoll, einen Überblick über die Arbeit dieser Organisation.



Thema: Das Buch Ruth

Bildergalerie vom Gottesdienst

Gottesdienst am 25. August 2013 mit der Bibelerzählerin Gertrud Brandtner.

Begrüßung und Einführung von Gabriele Radeck - Jördens

Liebe Gemeinde, liebe Gäste!

Wir wollen Gottesdienst feiern, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wieder einmal ist es soweit. Die Gruppe Wein, Weib und Gespräch möchte mit Ihnen allen einen besonderen Gottesdienst feiern.

In lieb gewordener Tradition haben wir hier vorne unseren großen Tisch aufgebaut. Es ist kaum zu glauben: dies ist bereits der achte Gottesdienst, den wir als Gruppe zusammen erarbeitet haben. Und natürlich geht es wieder um eine bzw. zwei Frauengestalten.

Wir alle kennen aus der Bibel das Buch Ruth, das die ungewöhnliche Glaubensgeschichte einer Frau erzählt, die ihrer Schwiegermutter in deren Heimat folgt und sich dort in Bescheidenheit an alles anpasst. Ich will vom Inhalt und der Tiefe dieser Geschichte nichts vorweg nehmen, denn Sie werden diese heute einmal ganz anders "serviert" bekommen.

Wir haben an unserem Tisch heute einen lieben Gast. Gerne möchte ich Ihnen Frau Gertrud Brandtner vorstellen. Sie ist in der besonderen Eigenschaft einer Bibelerzählerin zu uns gekommen, und sie wird mit uns allen nachher in die Geschichte von Ruth und Noomi eintauchen.

Frau Brandtner habe ich während eines Seminars im Kloster Bursfelde kennen gelernt. Uns verbindet ein ähnlicher geistlicher Weg, durch den wir uns ja auch begegnet sind.

Gertrud ist als Prädikantin der Landeskirche Hannover, sowie als Referentin für Gemeindegruppen aktiv in den Kirchenkreisen Göttingen und Leine-Solling. Sie blickt auf 12 Jahre Kirchenvorstandsarbeit mit den entsprechenden Verpflichtungen zurück, hat sich aber seit 2006 aus der Gremienarbeit zurückgezogen - zugunsten ihres geistlichen Weges.

Neben dem Bibelerzählen ist sie auch mit den "Perlen des Glaubens" unterwegs, einer intensiven und sehr schönen Form von Glaubenskurs. Und natürlich ist sie außerdem als Referentin im Frauenwerk des Sprengels Hildesheim und bei den "Stillen Tagen" in Bursfelde aktiv.

Bibelerzählerin ist sie seit gut drei Jahren, hauptsächlich für Erwachsene, aber auch gerne für Kinder, Jugendliche oder Familien.

Sie ist 63 Jahre jung, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkeltöchter von 11 und 13 Jahren. Gertrud lebt in Nörten-Hardenberg und war nach eigener Aussage 30 Jahre lang Familien-Managerin, immer mit "nebenher" freiberuflicher Tätigkeit.

Schön, dass sie heute unseren Gottesdienst bereichert!

Freuen Sie sich mit uns und lassen Sie uns zusammen das erste Lied singen, zu finden im Gesangbuch unter Nr. 324, Verse 1-4.

Hintergrundwissen über das Buch Ruth (Deutsche Bibelgesellschaft)



Thema: Leben und Wirken in einem evangelischen Kloster heute

Äbtissin Susanne Jäger vom Kloster Isenhagen erzählt über das Leben in einem evangelischen Kloster.

Kloster Isenhagen gehört zu den Heideklöstern in der Lüneburger Heide.

Im Gottesdienst am 26. August 2012 stellte die Gruppe an die Äbtissin Susanne Jäger Fragen zum Thema: "Evangelisches Klosterleben - eine zeitgemäße Lebensform?"

Was sind die Voraussetzungen, Konventualin zu werden?

Das Alter der Interessentin sollte unter 65 Jahren liegen, sie sollte wirtschaftlich unabhängig sein und die Bereitschaft zeigen sich einzubringen in die Gemeinschaft ( z.B. durch Führungen von Besuchern durch das Kloster, durch Teilnahme an Gebeten während des Tages und an Gottesdiensten am Wochenende). Sie muss ungebunden, d.h. ledig oder verwitwet sein.

Jede Konventualin hat ein kostenloses Wohnrecht in einer 2-Zimmerwohnung. Sie hat ausserdem einen Teil des Klostergartens zu bewirtschaften nach dem Motto "Ora et labora".

Was ist die Aufgabe der Äbtissin?

Zu den Aufgaben zählen die Verwaltung des Klosters, die geistliche Führung und die Einbettung des Klosters in das Gemeindeumfeld. Weiterhin werden von der Äbtissin Vorträge und musikalische Veranstaltungen organisiert. Durch die Vernetzung mit der Öffentlichkeit wird versucht, Nachwuchs für das Kloster zu gewinnen.

Einmal Kloster - Immer Kloster?

Es ist jederzeit möglich, das Kloster wieder zu verlassen.

Ein interessanter Ausflug hinter die Klostermauern eines evangelischen Klosters mit einer weltoffenen Äbtissin.

Gudrun Hädrich

Bildergalerie vom Gottesdienst



Eine Frauenfigur als Mittelpunkt im Gottesdienst ?

Bestimmt können Sie sich gleich denken, wer dahinter steckt ! Natürlich die Gruppe

„Wein, Weib und Gespräch“

Sonntag, dem 25. September um 17 Uhr

(im Anschluss an das Klostercafé)

Es geht wieder um eine ganz besondere Frau und wir haben dieses Jahr einmal in einer ganz anderen Richtung gesucht und recherchiert - im Osten! Die Frauengestalt, um die sich bei diesem ganz besonderen Gottesdienst alles drehen wird ist REGINE HILDEBRANDT.

Geben Sie uns die Ehre und lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen über diese Christin überraschen.

Es wäre schade, wenn wir gerade Sie nicht begrüßen könnten.

Ihre Gabriele Radeck-Jördens für die Gruppe WWG

Bilder aus dem Gottesdienst

Fotos: H.Hädrich


Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

Priorin Dorothea Eleonora von Sommerlatt

Am 26. September 2010 gestaltete die Gruppe "Wein, Weib und Gepräch" einen Gottesdienst über eine Frauengestalt.

In der vergangenden Jahren hatte die Gruppe sich schon mit den Frauen:

  • Hildegard von Bingen
  • Katharina von Bora
  • Therese Stutzer
  • Maria
  • beschäftigt.

    Während Hildegard von Bingen noch eine Frauengestalt war, mit der sich jede kirchliche Frauengruppe, die etwas auf sich hält, zuerst einmal auseinandersetzen muss, wurden in den folgenden Jahren die Themen immer spezieller und anspruchsvoller.

    Für solch komplexe Personen und Lebensläufe wie Maria oder Therese Stutzer (siehe unten) waren dann schon erhebliche Vorbereitungs- und Recherchearbeiten notwendig, die von den Gruppenmitgliedern in vielen Vorbereitungsabenden bewältigt werden mussten.

    So überraschte die Gruppe ihre Zuhörer in diesem Jahr mit der Priorin Dorothea Eleonora von Sommerlatt, einer Priorin des Klosters Neuwerk in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Nähere Informationen über die Priorin finden Sie in der Begrüßungsansprache von Gabriele Radeck-Jördens.

    In Gesprächen am langen Tisch wurde auf die Eigenschaften und Eigenarten der durchsetzungsfähigen und kämpferischen Frau berichtet, die sich mit den Oberen der Stadt Goslar eine jahrelange Auseinandersetzung um das Kloster lieferte.

    Die Grabplatte der Priorin, die sich in der Neuwerkkirche befindet, normalerweise jedoch durch die Bänke verdeckt ist, wurde speziell für den Gottesdienst freigelegt und es wurde mit eine Rose ihrer gedacht und Fürbitten gesprochen.

    Zum Abschluß wurde noch ein Appell bzw. eine Mahnung an den Rat der Stadt Goslar gerichtet, das historische Erbe des Klosters Neuwerk zu bewahren und die Stiftung "Maria in Horto Kloster Neuwerk" zu unterstützen.

    Der Gottesdienst wurde durch das sehr stimmungsvolle Musikbegleitung von Ulrike Kern an der Orgel und Almuth Böse und Robin Lodyga, Flöte begleitet.

    Ein eindrucksvoller Gottesdienst in einer sehr gut besuchten Kirche, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird!

    Text und Fotos: H.Hädrich


    Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

    Maria

    Am 25. Oktober veranstaltete die Frauengruppe "Wein, Weib und Gespräch" einen Themengottesdienst über die Gottesmutter "Maria". Ein sehr interssantes Thema, bei dem dieses Mal auch einige Klippen umschifft werden mussten, z. B. warum überhaupt einen Gottesdienst über Maria in einer Protestantischen Frauengruppe, wie steht es um die unbefleckte Empfängnis, was sagte Josef als der Heilige Geist über Maria kam, u.v.m.

    Warum Maria als Thema gewählt wurde, ist den Besuchern sehr schnell klar geworden - ein Blick in die Apsis der Neuwerkkirche genügte. Neuwerk war eine Marienkirche. Ihr früherer Name lautete daher auch "Maria in horto", übersetzt "Maria im Garten".

    Neben dem byzantinisch anmutenden Bild in der Apsis, befinden sich noch 2 Pietas in der Kirche, ein Bild einer Pieta finden Sie unter dem Link.




    Der Gottesdienst wurde sehr gründlich vorbereitet, neben umfangreichen Literaturstudien, wurde auch eine Katholikin zu Rate gezogen, um mehr über Maria zu erfahren.

    Die wesentlichen Elemente des Gottesdiensts waren 3 Meditationen über die beiden Pietas und das große Bild an der Decke der Chorgewölbes und Briefe, welche die einzelnen Gruppenmitglieder an Maria geschrieben hatten. Zu den Meditationen gingen die Gottesdienstbesucher zu den einzelnen Marienbildnissen, die Meditationen waren sehr stimmungsvoll.

    Die Briefe waren dagegen weniger meditativ, sehr unterschiedlich im Tenor, einerseits wurde versucht, Maria zu verstehen, andererseits waren sie von einer gewissen Provokanz und Opposition zu Maria gekennzeichnet.

    Der Gottesdienst wurde durch Orgelmusik und Lieder, welche Bezug zu Maria hatten, begleitet. Almuth Böse spielte auf der Flöte. An der Orgel spielte Ulrike Kern, die sogar an ihrem Geburtstag Zeit fand, die Frauengruppe musikalisch zu unterstützen - Frauen halten eben zusammen!

    Ein sehr eindrucksvoller und gut besuchter Gottesdienst

    Text und Fotos: H.Hädrich


    Ein besonderer Gottesdienst der Gruppe "Wein, Weib und Gepräch"

    Kennen Sie Therese Stutzer?

    Am Sonntag, den 28. September 2008 hatte die Gruppe "Wein, Weib und Gepräch" wieder einen Gottesdienst der besonderen Art veranstaltet. Die Gruppe (nur echt mit Justin dem Hund) hat sich intensiv mit mit einer Frau auseinandergesetzt, die als (Mit)begründerin des hiesigen Theresienhofes gilt. Sie heißt

    Therese Stutzer.

    Bilder von dem interessantem Abend.

    Fotos: H.Hädrich