Kirchenmusikalische Veranstaltungen





Sonntag, 4. Februar, 17 Uhr, Neuwerkkirche

Orgelmusik zu Mariae Lichtmess

Bach, Buxtehude, Schlick

Orgel: KMD Klaus Dieter Kern

Der Weihnachtskreis, der von Advent bis zu Mariae Lichtmess reicht, wird von zwei Lobgesängen aus dem Lukasevangelium umschlossen. Das Magnificat“ ( Meine Seele erhebt den Herren ) stimmt Maria an, das „Nunc dimittis“ ( Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren ) der greise Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel. Im Programm stehen beide Lobgesänge in der Vertonung von Dietrich Buxtehude. Eines der ältesten Zeugnisse der Orgelliteratur ist ein Marienlied von Arnolt Schlick ( 1512 ). Von J. S. Bach erklingen als Rahmenstücke die großen Präludien und Fugen in e- Moll und c-Moll aus der späten Leipziger Zeit.




Sonntag, 22. April 17 Uhr, Neuwerkkirche

Northern Lights - Nordeuropäische Chormusik der Gegenwart

venti voci kammerchor braunschweig

Leitung: Janis Berzins

Orgel: Klaus-Dieter Kern

  • Will Todd: Christus est stella matuna
  • Frederik Sixten: Alleluia
  • Kim André Arnesen: Even When he is silent
  • Arvo Pärt: Magnificat
  • Ola Gjeilo: Northern lights
  • Ola Gjeilo: Ubi Caritas
  • Peteris Vasks: Pater noster
  • Rihards Dubra: Stet angelus
  • John Tavener: Song for Athene
  • Der Titel eines Chorwerks von Ola Gjeilo, einem seit 2001 in New York lebenden norwegischen Komponisten, liefert das Motto des Chorkonzerts, das der Kammerchor venti voci Braunschweig in der Neuwerkkirche in Goslar gibt.

    Komponiert in Norwegen, reflekert dieses Werk die Schönheit der Geliebten des Hohelieds in der ergreifenden Erscheinung eines Nordlichtes, der aurora borealis. Besonders berührend ist ein Text, der nach dem 2. Weltkrieg in einem Konzentrationslager an der Wand geschrieben gefunden wurde, in dem trotz der Trostlosigkeit der feste Glauben an eine unsichtbare, helfende Kraft machtvoll zum Ausdruck kommt – vertont von dem Norweger Kim André Arnesen.

    Die Chorwerke dieses Abends stammen ausnahmslos von nordeuropäischen Komponisten der Gegenwart: aus dem Baltikum, aus skandinavischen Ländern und aus England. In ihren Textnhalten sind sie einer anderen, immateriellen Welt zugewandt, die vielleicht hinter dem Schleier des farbigen Nordlicht- Vorhanges erahnt werden mag. Und in den ruhigen Klangwirkungen der vorgestellten Werke mag eine Entsprechung zu den himmelumspannenden Farbgewalten des Nordlichtes gefunden werden können.

    Eintritt frei!




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