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Besondere Veranstaltungen in der Neuwerkgemeinde

Andenken an Pfarrer Werner Böse Churchwalk 2015 - Zeit der Steine - Bildergalerie


Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Maria auf dem salomonischen Thron

Der vorletzte Beitrag der Kirchenseiten-Reihe zum Reformations-Themenjahr "Bild und Bibel" beschäftigt sich mit einer Mariendarstellung in der Neuwerkkirche

Foto: H.Hädrich

Die Neuwerkkirche, die ja eigentlich Stiftskirche "St. Maria in horto" (Heilige Maria im Rosengarten) heißt, bietet den Besuchenden ein prachtvolles, herrlich warmes Bild an: In der Wölbung der Hauptapsis fällt der Blick auf die zentrale, außergewöhnlich reiche Malerei. Propst i.R. Dieter Jungmann schreibt im Neuwerk-Kirchenführer treffend: "Der prächtige Thron Mariens ist durch Stufen erhöht und von einer großen Regenbogenmandorla umgeben. Die darauf sitzende Himmelskönigin mit golden schimmernder Krone beherrscht den gesamten Raum. Nahezu plastisch sind Krone und Thron hervorgehoben. Die Gloriole Marias überstrahlt die des Sohnes."

Maria abgebildet auf dem salomonischen Thron also - für evangelische Christinnen und Christen ein ungewöhnlicher Anblick. Die evangelische Kirche kennt ja keine ausgeformte Marienanbetung, wenn Maria auch in einer der sogenannten Bekenntnisschriften, in der "Konkordienformel", ausdrücklich als "Mutter Gottes" bezeichnet wird.

ie Darstellung der auf dem goldenen Thron sitzenden Maria, umgeben von den sieben Gaben des Heiligen Geistes auf himmelsblauen Grund zeigt sie uns beinahe wie eine weibliche Gottheit.

Wird durch die Erhebung der Mutter Jesus zur Heiligen einem Menschen Götzendienst erwiesen, oder werden in Maria weibliche Dimensionen des Göttlichen verehrt? Verleiht die Erhebung Marias zur Gottesmutter den Frauen eine besondere Würde? Oder führt die Idealisierung der einen jungfräulichen Mutter zur Diskriminierung aller Frauen, die sich eben auf die irdische Existenz mit Leib und Seele einlassen?

Martin Luther schreibt über Maria:

Darum, wer sie ehren will, darf sie nicht allein sich vor Augen stellen, sondern muss sie vor Gott und weit unter Gott stellen und sie dort (aller falschen Herrlichkeit) entkleiden und ihre Nichtigkeit ansehen, wie sie sagt. Danach soll er sich über die überschwengliche Gnade Gottes wundern, der ein solches geringes, nichtiges Menschenkind so reichlich und gnädig ansieht, umfängt und benedeit. Durch diesen Anblick wirst du bewegt, Gott zu lieben und zu loben bei solchen Gnaden, und du wirst dadurch angereizt, dich alles Guten von solchem Gott zu versehen, der geringe, verachtete, nichtige Menschen so gnädig ansieht und nicht verschmäht, so dass dein Herz gegen Gott in Glaube, Liebe und Hoffnung gestärkt wird.

Was meinst du, dass ihr Lieberes begegnen mag, als dass du durch sie so zu Gott kommst und an ihr lernst, auf Gott zu trauen und zu hoffen, wenn du auch verachtet und vernichtet wirst, worin immer das geschehe, im Leben oder im Sterben? Sie will nicht, dass du zu ihr kommst, sondern durch sie zu Gott. (Das Magnificat verdeutscht und ausgelegt.)

Luthers Deutung betrifft vor allem die falsche Praxis der Marienverehrung. Maria müsse eher als "arme Magd" gesehen werden, nicht als "Himmelskönigin". Der Marienkult soll christologisch gereinigt werden.

Nach einem nachlassendem Interesse an dem Thema "Maria" wird Maria erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Auf evangelischer Seite schwankt man zwischen warmem Verständnis und deutlicher Ablehnung der Mariologie.

Was bedeutet uns Maria heute?

Die evangelische Theologie konnte im Zuge der feministischen Theologie Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts einiges wiederentdecken, was ihr im Laufe der Zeit verlorenging-freilich als Entfaltung von voller Menschlichkeit im Angesichte Gottes, nicht als Glaubenssätze über Maria, die Mutter Jesu. Insbesondere die Beziehung Eva - Maria (weibliche Archetypen: Jungfrau, Braut, Mutter) wurde gerne hervorgehoben, weist sie doch auf die Sehnsucht nach mütterlicher Geborgenheit, nach Unschuld inmitten von Schuldverstrickungen, nach einer Kirche, die nicht nur den Verstand und das Gewissen anspricht, sondern auch das Herz und das Gemüt erfasst.

Die Frage nach Maria ist darüber hinaus Anlass zu gemeinsamen Nachdenken von Christinnen und Christen, wie die historische Hypothek der Frauenfeindlichkeit in allen Kirchen weiter abgebaut und die Sexismen in einer immer noch männlich dominierten Theologie überwunden werden können.

Ist die Zeit reif für eine ökumenische Neuinterpretation von Maria? Ich meine: Ja!

In einer Zeit zunehmender religiöser Unbedarftheit, könnte uns zum Beispiel die große Tradition der Mystik wieder die Weite und die Tiefe der Glaubenserfahrung schenken, die in der Marien-Tradition ihren klaren und schönen Ausdruck findet.

Karin Liebl




Neujahrsempfang 2017

Bildergalerie vom Gottesdienst

In diesem Gottesdienst wurde die Gemeinde auf das neue Jahr eingestimmt. Frau Gabriele Radeck-Jördens und Frau Xandra Sienknecht wurden von der Gemeinde begrüßt (s.u. und Bildergalerie) und es wurde ihnen für ihre neuen Aufgaben in Neuwerk Gottes Segen zugesprochen.

Die eindrucksvolle Predigt hielt Pfarrerin Karin Liebl zu dem Bibeltext 2.Mose 33. In diesem Text geht es um das Antlitz Gottes, welches Moses verborgen blieb. Der Mensch hat dann versucht Gott anderweitig sichtbar zu machen. In disem Zusammenhang wurde auf die Vergötterung von falschen Werten, wie z.B. Autos, Fußball, Geld u.a. in der heutigen Zeit Bezug genommen. Gott kann man begegnen, aber nicht sehen. Er ist nur durch seinen Sohn Jesus Christus sichtbar geworden

Als besonderes Vermächtnis unserer leider viel zu früh verstorbenen Pfarrerin Bärbel Brückner, wurde in diesem Gottesdienst ein zweiter alter goldener Abendmahlskelch für die Gemeinde Neuwerk geweiht. Diese Anschaffung war eine Herzensangelegenheit von Bärbel Brückner und daher ist ein Teil der eingegangenen Spendengelder von Frau Brückners Familie dafür verwendet worden. Auf diese Weise bleibt Bärbel Brückner auf ewig mit der Neuwerkgemeinde verbunden. (s.u. und Bildergalerie)

Nach diesem interessanten und stimmungsvollen Gottesdienst mit allen Freundinnen und Freunden der Neuwerkgemeinde wurde nach dem Gottesdienst bei Sekt und Fingerfood das neue Jahr angestoßen.

Stefan Roblick/Hartmut Hädrich




Der Kelch




Frauenpower in Neuwerk






Themengottesdienst des Männerkreises

Am 28.09.2014 fand der Themengottesdienst des Männerkreises zum Michaelistag statt.

Vorher fand, wie immer um 15.00 Uhr in Neuwerk, das Klostercafé statt, bei dem sich die "Frauen der Männer" als emanzipierte, aber dann doch männerunterstützende Bäckerinnen von ihrer besten Seite gezeigt hatten - wahre Engel.

Mit Engeln ging es dann auch im Gottesdienst am Michaelistag weiter. Achim Richter und Hajo Sommerfeld führten in das Thema ein mit einer Betrachtung: "Engel, gibt's die?", in der der Erzengel Michaelis in seinen verschiedenen Ausprägungen beschrieben wurde. Gestört wurde der Vortrag durch den bayrischen Engel Aloisius (aus "Ein Münchner im Himmel von Ludwig Thoma 1911") der von Hartmut Hädrich in seiner 3.Fremdsprache "Boarisch" dazwischengeworfen wurde.

Anschließend erklärte Propst i.R. Helmut Liersch in seiner Predigt den "Männern" und der Neuwerkgemeinde, was es wirklich mit den Engeln auf sich hat. Er knüpfte dabei in gewohnt gekonnter Art an das vorher Gesagte an. Durch die Predigt wurden die Besucher gewahr, dass es in der Neuwerkkirche von Engeln nur so wimmelt. An der Kanzel, in der Apsis mehrere, der Baumeister Wilhelmus... Propst i.R. Liersch zog sogar noch 2 Engel aus der Hosentasche! Auf die Vermittlerrolle und Briefträgerfunktion zwischen Gott und uns wurde besonders eingegangen. Zur Verstärkung und Unterstützung dieser Aussagen verteilte Frau Liersch zum Schluß noch Engelsbotschaften.

Die Predigt kann im Originaltext hier als Predigt zum Michaelistag nachgelesen werden. Der Gottesdienst wurde von Frau Kern durch ihr schönes Orgelspiel begleitet.

H.Hädrich

Bildergalerie - Themengottesdienst des Männerkreises zum Michaelistag






Weltgebetstag 2015

Bildergalerie vom Weltgebetstag in der Neuwerkkirche

Informationen zum Weltgebetstag in der Neuwerkkirche



Winter-Synode 2014 am 13.11.2014

Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann referierte zum Thema "Gott im Milieu"

Wenn man nicht wüsste, dass er ein hochkarätiger Theologe ist, würde man ihn für einen begnadeten Pianisten halten. Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann von der Universität Hamburg ist beides. Bei der Propsteisynode 13.11.2014 zum Thema "Gott im Milieu" faszinierte er die Synodalen auf der wissenschaftlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Welche Bedeutung die sozialen und die kulturellen Milieus nach heutigem Stand der Wissenschaft für Kirche und Glauben haben - die Ausführungen hierzu unterbrach er mehrmals durch ein hinreißendes Klavierspiel, das bekannte Kirchenlieder mit Jazz-Elementen zu einem "milieuübergreifenden" Genuss machte.

Unsere Welt, so seine Ausgangsthese, ist durch zunehmende Mobilität in vielen Bereichen gekennzeichnet. Die meisten Menschen suchen ihre eigene individuelle Lebensperspektive. "Ganz gleich, ob man das gut findet: Wir leben in einer faktisch multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft."

Die Milieuforschung versucht, die unterschiedlichen Lebensstile, Lebenslagen und Geschmacksrichtungen in Milieutypen zu erfassen. Da Orientierung zu finden, ist auch für die Kirchen wichtig: Mit welchen Menschen hat die Kirche zu tun? Wie "ticken" sie? Was erwarten sie? Auch die EKD ging in ihrer 4. Mitgliedschaftsuntersuchung von sechs Lebensstiltypen aus: Hochkulturelle, Bodenständige, Mobile, Kritische, Gesellige, Zurückgezogene. Wie Menschen die Kirche erleben, das machte Gutmann deutlich, hänge zum Beispiel beim Gottesdienst deutlich von ihrer Milieuzugehörigkeit ab. Das gelte auch für den in den verschiedenen Lebenswelten sehr unterschiedlichen Musikgeschmack - von gregorianischen Liturgiestücken über barocke Gesangbuchlieder bis hin zu Taizégesängen oder Neil Diamonds "morning has broken". Jedoch solle man die Milieutypen nicht als "Wahrnehmungsraster" missverstehen, sie vielmehr als hilfreiche "Brille" betrachten, um die soziale und kulturelle Wirklichkeit besser in den Blick zu bekommen. Gutmann plädierte deshalb für einen aufmerksamen, aber gelassenen Blick auf diese Forschung.

In den Denkpausen zwischen den einzelnen Teilen des Referats führte er am Klavier vor, wie man auch das traditionelle Liedgut für unterschiedliche Milieus öffnen kann. Das anschließende Gespräch zeigte, wie sehr es ihm gelungen war, die Hörerinnen und Hörer zu berühren.

Dr. Hans W. Schünemann, Vorsitzender Propsteisynode

Homepage von Prof. Hans-Martin Gutmann

Download des Vortrages Gott im Milieu




Ein Neues Jahr und ein neuer Kurator

Neujahrsempfang und Ernennung von Stefan Roblick zum Gemeindekurator

Bilder von der Veranstaltung

Am 12.Januar wurde in der Gemeinde der alljährliche Neujahrsempfang mit viel Lob für die ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter veranstaltet. Die Kirche war fast voll besetzt und ich vermute, dass ein Großteil der Besucher aus diesen zu Ehrenden bestand. Der Begriff von der Wir-Gemeinde machte wieder die Runde, der bekanntlich schon 2004 in unserem Leitbild definiert wurde.

Die interessante Predigt wurde von Pfarrerin Karin Liebl gehalten. In der Predigt wurde der Bezug von der Taufe Jesu und der Liebe Gottes zur Wir-Gemeinde und zu dem Amt des Kurators durch das Priestertum aller Glaubenden hergestellt.

Predigt von Pfarrerin Karin Liebl

In diesem Jahr gab es jedoch noch einen zweiten Anlass zum feiern und eine weitere Ehrung - Stefan Roblick wurde zum Gemeindekurator ernannt. Wie das Amt des Gemeindekurators definiert ist, kann man in der Ansprache von Pfarrerin Bärbel Brückner nachlesen.

Ansprache von Pfarrerin Bärbel Brückner

Alle Gemeindemitglieder in Neuwerk und über Neuwerk hinaus kennen Stefan Roblick sehr gut und wissen was er kann und was er schon geleistet hat.

+ Er ist im Kirchenvorstand + Er hält Kontakt zu den Gemeindemitgliedern + Er ist der Gemeindeingenieur und kümmert sich um die Technik von der Glühbirne bis hin zu Multimedia + Er ist auch gelegentlich der Mann für's Grobe ( 4-5 m hohe Weihnachtsbäume organisieren) + Er kann kochen (Suppe)+ Er kann backen (Waffeln) + Er kann Events managen (früher sagte man, Feiern veranstalten) + Er hält Kontakt zu Behörden + Er hält Kontakt zur Propstei + Er arbeitet mit den Pfarrerinnen zusammen + Er leitet eine Männergruppe + Er gibt Konfirmandenunterricht + Er ist Turmkletterer und Glockenforscher + Er schreibt Artikel über geschichtliche und kunstgeschichtliche Themen + Er ist Gemeindearchäologe + Er ist ein Vorleser in der "Romanischen Stunde" +++ Er hat sogar schon den Nikolaus gespielt....und, und, und..

Jetzt ist es amtlich - er ist unser Kurator. Alles Gute lieber Stefan zu Deinem neuen Amt!

Nach dem Gottesdienst wurde mit einem kleinen Umtrunk das Neue Jahr begrüßt und Stefan Roblick beglückwünscht.

Hartmut Hädrich



Jemand, der anderen Mut macht ...

Es klingt irgendwie ganz einfach, aber sind auch alle ein Herz und eine Seele? Wir legen heute viel Wert auf ein eigenständiges Leben, wer möchte sich schon abhängig machen - wir leben auch als Gemeinde nicht mehr so dicht beieinander.

Aber sind wir nicht alle aufeinander angewiesen? Barnabas (Apostelgeschichte 2,46) gehört zu denen, die besonders viel für die Gemeinde taten. Sein Verhalten machte anderen Mut und die Predigt der Apostel wurde vom Leben in der Gemeinde bestätigt. So hatte die Gemeinde eine große Ausstrahlung auf ihr Umfeld.

Wie stelle ich mir Gemeindeleben vor, wie nahe sollen sich Christen kommen? Da kam jemand, der mir Mut machte. Pfarrer Werner Böse gab mir Unterlagen für eine Ausbildung zum Gemeindekurator.

Natürlich begann ich mit der Überlegung, schaffe ich denn das auch noch? Aber unser Kirchenvorstand hat mir da Mut gemacht und gesagt: „Wir glauben, das ist etwas für dich“. Ja, ich hatte Mut, hatte ich doch schon den inhaltlichen Ablauf für mich entdeckt. Das sind doch die Dinge, die wir brauchen. Einmal mit anderen Teilnehmern sich über Gemeindeleben austauschen und Neues lernen.

Welche Erwartungen hatte ich? Und noch wichtiger: Was möchte ich einbringen - Es ist kein Geld, aber viel Engagement.

Womit kann ich meine Gemeinde unterstützen und dazu beitragen, dass Gottes Segen sichtbar wird? Dann bin ich ein Mann, der auch anderen Mut macht.

Mein Name ist Stefan Roblick, ich bin verheiratet und bin seit 2000 in der Gemeinde Neuwerk als Kirchenvorsteher tätig. Neben den Aufgaben Bau & Technik, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungslogistik wird für mich die Gottesdienst- und Andachtsgestaltung immer wichtiger. Durch meine Arbeit im Männer(gesprächs)kreis aber auch die Kooperation mit dem Projekt „Offene Kirche“ des Kirchenverbandes werde ich hier zunehmend gefordert.

Im Oktober 2012 habe ich mit der Ausbildung zum Gemeindekurator begonnen und am Trinitatiswochenende Ende Mai 2013 war der Seminarabschluss mit der Zertifizierung. Nun beginnt erst einmal eine halbjährliche Probephase, in der verschiedene Tätigkeitsfelder ausprobiert werden können. Viele werden fragen, was ist ein Gemeindekurator? Kuratoren sind Ansprechpartner ihrer Gemeinde.

Das wachsende strukturelle Problem, besonders in den ländlichen Kirchengemeinden und Pfarrverbänden soll mit einem neu profilierten Ehrenamt angegangen werden. So soll ein Gemeindekurator das Bemühen um das kirchliche Leben vor Ort unterstützen.

Der Kurator gibt der Kirche ein Gesicht, er sollte ansprechbar, auskunftsfähig und vermittelnd tätig sein. Auf diese Weise können die Pfarrämter entlastet werden und die Präsenz einer Ansprechperson gewährleisten. Baupflege, Kirchenführungen, Veranstaltungsorganisation, Andachten und Kontakte zu den Nachbargemeinden können nach Bedarf dazugehören.

Die Tätigkeit eines Kurators kann die pastorale Präsenz unterstützen, kann sie aber nicht ersetzen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, eine gute Ausbildung zu genießen und einen guten Abschluss zu erreichen, dazu gebe ich meine ganze Kraft und Energie – aber alles zum Wohle unserer Kirchengemeinde.

Stefan Roblick





Amtseinführung der Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner

Bildergalerie vom Gottesdienst


Am 27. Oktober wurden die beiden Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner in ihr neues Amt in der Neuwerkgemeinde eingeführt, nachdem die Stelle durch die schwere Erkrankung und dem Tod von Pfarrer Werner Böse bereits im Sommer frei geworden war.

Da die Gemeinde von einer Ausschreibung der Stelle zum momentanen Zeitpunkt absah, wurde mit der Propstei eine sog. "Beauftragung" der beiden Pfarrerinnen vereinbart. Sie belegen jeweils eine viertel Stelle, die Beauftragung ist auf 2 Jahre befristet. Näheres ist auch in Erklärungen (s.u.) zu lesen, die in der Goslarschen Zeitung im Rahmen eines Pressegespräches veröffentlicht wurden.

Während des Gottesdienstes wurde von Propst Thomas Gunkel die personelle Situation in der Propstei dargelegt und auf die in Zukunft geplanten "Gestaltungsräume", in denen mehrere Gemeinden enger zusammenarbeiten sollen, hingewiesen. Er segnete die beiden Pfarrerinen für Ihr neues Amt.

Hervorgehoben wurde in den Ansprachen die hohe Selbstständigkeit der Gemeinde als Wir-Gemeinde, die es geschafft hat, die schwierige Zeit so zu überbrücken, dass das Gemeindeleben reibungslos ablief. Ein Dank ging an Kirchenvorstand und alle ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Bärbel Brückner hielt, wie auch schon auf der Trauerfeier für Werner Böse, eine exzellente Predigt, in der sie für alle Beteiligten nach den traurigen Erlebnissen in den letzten Wochen, einen postiven Blick in die Zukunft warf, Mut machte und dafür sorgte, dass sich in der Kirche im Laufe des Gottesdienstes eine gute und zuversichtliche Stimmung ausbreitete.

Karin Liebl sorgte mit den Fürbitten und dem liturgischen Rahmen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Es wurde von allen am Gottesdienst Beteiligten nochmals an Werner Böse gedacht, dessen Arbeit und Einsatz für die Gemeinde unvergessen bleibt.

Ulrike Kulmann bedankte sich bei den beiden Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner, dass sie bereit sind, diese Aufgabe in der Gemeinde zu übernehmen und versicherte, dass noch genügend Zeit für die Familie übrig bleiben wird. Es soll sogar noch Zeit sein, ein Buch zu lesen, und damit war offensichtlich nicht die Bibel gemeint (Ein Wunsch von Propst Gunkel).

Zu bemerken ist noch, dass der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Exner eröffnet und in Gebärdensprache begleitet wurde, da es sich bei diesem Gottesdienst turnusgmäß um einen Gehörlosengottesdienst handelte.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken herzlich für die Bereitschaft, diese zusätzliche Arbeit zu übernehmen!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die den Zuhörern einen wundervollen Abend bescherten.

Hartmut Hädrich

Text der Predigt von Pfarrerin Bärbel Brückner am 27.10.2013

Bericht von Sabine Kempfer GZ



Gottesdienst des Männerkreises zum Thema "Reformation in Goslar" am 30.6.2013

Predigttext des Gottesdienstes

Bildergalerie von einem besonderen Gottesdienst des Männerkreises zum Thema "Reformation in Goslar" am 30.6.2013