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Besondere Veranstaltungen in der Neuwerkgemeinde

Churchwalk 2015 - Zeit der Steine - Bildergalerie


Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.




Themengottesdienst des Männerkreises

Am 28.09.2014 fand der Themengottesdienst des Männerkreises zum Michaelistag statt.

Vorher fand, wie immer um 15.00 Uhr in Neuwerk, das Klostercafé statt, bei dem sich die "Frauen der Männer" als emanzipierte, aber dann doch männerunterstützende Bäckerinnen von ihrer besten Seite gezeigt hatten - wahre Engel.

Mit Engeln ging es dann auch im Gottesdienst am Michaelistag weiter. Achim Richter und Hajo Sommerfeld führten in das Thema ein mit einer Betrachtung: "Engel, gibt's die?", in der der Erzengel Michaelis in seinen verschiedenen Ausprägungen beschrieben wurde. Gestört wurde der Vortrag durch den bayrischen Engel Aloisius (aus "Ein Münchner im Himmel von Ludwig Thoma 1911") der von Hartmut Hädrich in seiner 3.Fremdsprache "Boarisch" dazwischengeworfen wurde.

Anschließend erklärte Propst i.R. Helmut Liersch in seiner Predigt den "Männern" und der Neuwerkgemeinde, was es wirklich mit den Engeln auf sich hat. Er knüpfte dabei in gewohnt gekonnter Art an das vorher Gesagte an. Durch die Predigt wurden die Besucher gewahr, dass es in der Neuwerkkirche von Engeln nur so wimmelt. An der Kanzel, in der Apsis mehrere, der Baumeister Wilhelmus... Propst i.R. Liersch zog sogar noch 2 Engel aus der Hosentasche! Auf die Vermittlerrolle und Briefträgerfunktion zwischen Gott und uns wurde besonders eingegangen. Zur Verstärkung und Unterstützung dieser Aussagen verteilte Frau Liersch zum Schluß noch Engelsbotschaften.

Die Predigt kann im Originaltext hier als Predigt zum Michaelistag nachgelesen werden. Der Gottesdienst wurde von Frau Kern durch ihr schönes Orgelspiel begleitet.

H.Hädrich

Bildergalerie - Themengottesdienst des Männerkreises zum Michaelistag






Weltgebetstag 2015

Bildergalerie vom Weltgebetstag in der Neuwerkkirche

Informationen zum Weltgebetstag in der Neuwerkkirche



Winter-Synode 2014 am 13.11.2014

Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann referierte zum Thema "Gott im Milieu"

Wenn man nicht wüsste, dass er ein hochkarätiger Theologe ist, würde man ihn für einen begnadeten Pianisten halten. Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann von der Universität Hamburg ist beides. Bei der Propsteisynode 13.11.2014 zum Thema "Gott im Milieu" faszinierte er die Synodalen auf der wissenschaftlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Welche Bedeutung die sozialen und die kulturellen Milieus nach heutigem Stand der Wissenschaft für Kirche und Glauben haben - die Ausführungen hierzu unterbrach er mehrmals durch ein hinreißendes Klavierspiel, das bekannte Kirchenlieder mit Jazz-Elementen zu einem "milieuübergreifenden" Genuss machte.

Unsere Welt, so seine Ausgangsthese, ist durch zunehmende Mobilität in vielen Bereichen gekennzeichnet. Die meisten Menschen suchen ihre eigene individuelle Lebensperspektive. "Ganz gleich, ob man das gut findet: Wir leben in einer faktisch multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft."

Die Milieuforschung versucht, die unterschiedlichen Lebensstile, Lebenslagen und Geschmacksrichtungen in Milieutypen zu erfassen. Da Orientierung zu finden, ist auch für die Kirchen wichtig: Mit welchen Menschen hat die Kirche zu tun? Wie "ticken" sie? Was erwarten sie? Auch die EKD ging in ihrer 4. Mitgliedschaftsuntersuchung von sechs Lebensstiltypen aus: Hochkulturelle, Bodenständige, Mobile, Kritische, Gesellige, Zurückgezogene. Wie Menschen die Kirche erleben, das machte Gutmann deutlich, hänge zum Beispiel beim Gottesdienst deutlich von ihrer Milieuzugehörigkeit ab. Das gelte auch für den in den verschiedenen Lebenswelten sehr unterschiedlichen Musikgeschmack - von gregorianischen Liturgiestücken über barocke Gesangbuchlieder bis hin zu Taizégesängen oder Neil Diamonds "morning has broken". Jedoch solle man die Milieutypen nicht als "Wahrnehmungsraster" missverstehen, sie vielmehr als hilfreiche "Brille" betrachten, um die soziale und kulturelle Wirklichkeit besser in den Blick zu bekommen. Gutmann plädierte deshalb für einen aufmerksamen, aber gelassenen Blick auf diese Forschung.

In den Denkpausen zwischen den einzelnen Teilen des Referats führte er am Klavier vor, wie man auch das traditionelle Liedgut für unterschiedliche Milieus öffnen kann. Das anschließende Gespräch zeigte, wie sehr es ihm gelungen war, die Hörerinnen und Hörer zu berühren.

Dr. Hans W. Schünemann, Vorsitzender Propsteisynode

Homepage von Prof. Hans-Martin Gutmann

Download des Vortrages Gott im Milieu




Ein Neues Jahr und ein neuer Kurator

Neujahrsempfang und Ernennung von Stefan Roblick zum Gemeindekurator

Bilder von der Veranstaltung

Am 12.Januar wurde in der Gemeinde der alljährliche Neujahrsempfang mit viel Lob für die ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter veranstaltet. Die Kirche war fast voll besetzt und ich vermute, dass ein Großteil der Besucher aus diesen zu Ehrenden bestand. Der Begriff von der Wir-Gemeinde machte wieder die Runde, der bekanntlich schon 2004 in unserem Leitbild definiert wurde.

Die interessante Predigt wurde von Pfarrerin Karin Liebl gehalten. In der Predigt wurde der Bezug von der Taufe Jesu und der Liebe Gottes zur Wir-Gemeinde und zu dem Amt des Kurators durch das Priestertum aller Glaubenden hergestellt.

Predigt von Pfarrerin Karin Liebl

In diesem Jahr gab es jedoch noch einen zweiten Anlass zum feiern und eine weitere Ehrung - Stefan Roblick wurde zum Gemeindekurator ernannt. Wie das Amt des Gemeindekurators definiert ist, kann man in der Ansprache von Pfarrerin Bärbel Brückner nachlesen.

Ansprache von Pfarrerin Bärbel Brückner

Alle Gemeindemitglieder in Neuwerk und über Neuwerk hinaus kennen Stefan Roblick sehr gut und wissen was er kann und was er schon geleistet hat.

+ Er ist im Kirchenvorstand + Er hält Kontakt zu den Gemeindemitgliedern + Er ist der Gemeindeingenieur und kümmert sich um die Technik von der Glühbirne bis hin zu Multimedia + Er ist auch gelegentlich der Mann für's Grobe ( 4-5 m hohe Weihnachtsbäume organisieren) + Er kann kochen (Suppe)+ Er kann backen (Waffeln) + Er kann Events managen (früher sagte man, Feiern veranstalten) + Er hält Kontakt zu Behörden + Er hält Kontakt zur Propstei + Er arbeitet mit den Pfarrerinnen zusammen + Er leitet eine Männergruppe + Er gibt Konfirmandenunterricht + Er ist Turmkletterer und Glockenforscher + Er schreibt Artikel über geschichtliche und kunstgeschichtliche Themen + Er ist Gemeindearchäologe + Er ist ein Vorleser in der "Romanischen Stunde" +++ Er hat sogar schon den Nikolaus gespielt....und, und, und..

Jetzt ist es amtlich - er ist unser Kurator. Alles Gute lieber Stefan zu Deinem neuen Amt!

Nach dem Gottesdienst wurde mit einem kleinen Umtrunk das Neue Jahr begrüßt und Stefan Roblick beglückwünscht.

Hartmut Hädrich



Jemand, der anderen Mut macht ...

Es klingt irgendwie ganz einfach, aber sind auch alle ein Herz und eine Seele? Wir legen heute viel Wert auf ein eigenständiges Leben, wer möchte sich schon abhängig machen - wir leben auch als Gemeinde nicht mehr so dicht beieinander.

Aber sind wir nicht alle aufeinander angewiesen? Barnabas (Apostelgeschichte 2,46) gehört zu denen, die besonders viel für die Gemeinde taten. Sein Verhalten machte anderen Mut und die Predigt der Apostel wurde vom Leben in der Gemeinde bestätigt. So hatte die Gemeinde eine große Ausstrahlung auf ihr Umfeld.

Wie stelle ich mir Gemeindeleben vor, wie nahe sollen sich Christen kommen? Da kam jemand, der mir Mut machte. Pfarrer Werner Böse gab mir Unterlagen für eine Ausbildung zum Gemeindekurator.

Natürlich begann ich mit der Überlegung, schaffe ich denn das auch noch? Aber unser Kirchenvorstand hat mir da Mut gemacht und gesagt: „Wir glauben, das ist etwas für dich“. Ja, ich hatte Mut, hatte ich doch schon den inhaltlichen Ablauf für mich entdeckt. Das sind doch die Dinge, die wir brauchen. Einmal mit anderen Teilnehmern sich über Gemeindeleben austauschen und Neues lernen.

Welche Erwartungen hatte ich? Und noch wichtiger: Was möchte ich einbringen - Es ist kein Geld, aber viel Engagement.

Womit kann ich meine Gemeinde unterstützen und dazu beitragen, dass Gottes Segen sichtbar wird? Dann bin ich ein Mann, der auch anderen Mut macht.

Mein Name ist Stefan Roblick, ich bin verheiratet und bin seit 2000 in der Gemeinde Neuwerk als Kirchenvorsteher tätig. Neben den Aufgaben Bau & Technik, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungslogistik wird für mich die Gottesdienst- und Andachtsgestaltung immer wichtiger. Durch meine Arbeit im Männer(gesprächs)kreis aber auch die Kooperation mit dem Projekt „Offene Kirche“ des Kirchenverbandes werde ich hier zunehmend gefordert.

Im Oktober 2012 habe ich mit der Ausbildung zum Gemeindekurator begonnen und am Trinitatiswochenende Ende Mai 2013 war der Seminarabschluss mit der Zertifizierung. Nun beginnt erst einmal eine halbjährliche Probephase, in der verschiedene Tätigkeitsfelder ausprobiert werden können. Viele werden fragen, was ist ein Gemeindekurator? Kuratoren sind Ansprechpartner ihrer Gemeinde.

Das wachsende strukturelle Problem, besonders in den ländlichen Kirchengemeinden und Pfarrverbänden soll mit einem neu profilierten Ehrenamt angegangen werden. So soll ein Gemeindekurator das Bemühen um das kirchliche Leben vor Ort unterstützen.

Der Kurator gibt der Kirche ein Gesicht, er sollte ansprechbar, auskunftsfähig und vermittelnd tätig sein. Auf diese Weise können die Pfarrämter entlastet werden und die Präsenz einer Ansprechperson gewährleisten. Baupflege, Kirchenführungen, Veranstaltungsorganisation, Andachten und Kontakte zu den Nachbargemeinden können nach Bedarf dazugehören.

Die Tätigkeit eines Kurators kann die pastorale Präsenz unterstützen, kann sie aber nicht ersetzen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, eine gute Ausbildung zu genießen und einen guten Abschluss zu erreichen, dazu gebe ich meine ganze Kraft und Energie – aber alles zum Wohle unserer Kirchengemeinde.

Stefan Roblick





Amtseinführung der Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner

Bildergalerie vom Gottesdienst


Am 27. Oktober wurden die beiden Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner in ihr neues Amt in der Neuwerkgemeinde eingeführt, nachdem die Stelle durch die schwere Erkrankung und dem Tod von Pfarrer Werner Böse bereits im Sommer frei geworden war.

Da die Gemeinde von einer Ausschreibung der Stelle zum momentanen Zeitpunkt absah, wurde mit der Propstei eine sog. "Beauftragung" der beiden Pfarrerinnen vereinbart. Sie belegen jeweils eine viertel Stelle, die Beauftragung ist auf 2 Jahre befristet. Näheres ist auch in Erklärungen (s.u.) zu lesen, die in der Goslarschen Zeitung im Rahmen eines Pressegespräches veröffentlicht wurden.

Während des Gottesdienstes wurde von Propst Thomas Gunkel die personelle Situation in der Propstei dargelegt und auf die in Zukunft geplanten "Gestaltungsräume", in denen mehrere Gemeinden enger zusammenarbeiten sollen, hingewiesen. Er segnete die beiden Pfarrerinen für Ihr neues Amt.

Hervorgehoben wurde in den Ansprachen die hohe Selbstständigkeit der Gemeinde als Wir-Gemeinde, die es geschafft hat, die schwierige Zeit so zu überbrücken, dass das Gemeindeleben reibungslos ablief. Ein Dank ging an Kirchenvorstand und alle ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Bärbel Brückner hielt, wie auch schon auf der Trauerfeier für Werner Böse, eine exzellente Predigt, in der sie für alle Beteiligten nach den traurigen Erlebnissen in den letzten Wochen, einen postiven Blick in die Zukunft warf, Mut machte und dafür sorgte, dass sich in der Kirche im Laufe des Gottesdienstes eine gute und zuversichtliche Stimmung ausbreitete.

Karin Liebl sorgte mit den Fürbitten und dem liturgischen Rahmen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Es wurde von allen am Gottesdienst Beteiligten nochmals an Werner Böse gedacht, dessen Arbeit und Einsatz für die Gemeinde unvergessen bleibt.

Ulrike Kulmann bedankte sich bei den beiden Pfarrerinnen Karin Liebl und Bärbel Brückner, dass sie bereit sind, diese Aufgabe in der Gemeinde zu übernehmen und versicherte, dass noch genügend Zeit für die Familie übrig bleiben wird. Es soll sogar noch Zeit sein, ein Buch zu lesen, und damit war offensichtlich nicht die Bibel gemeint (Ein Wunsch von Propst Gunkel).

Zu bemerken ist noch, dass der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Exner eröffnet und in Gebärdensprache begleitet wurde, da es sich bei diesem Gottesdienst turnusgmäß um einen Gehörlosengottesdienst handelte.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken herzlich für die Bereitschaft, diese zusätzliche Arbeit zu übernehmen!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die den Zuhörern einen wundervollen Abend bescherten.

Hartmut Hädrich

Text der Predigt von Pfarrerin Bärbel Brückner am 27.10.2013

Bericht von Sabine Kempfer GZ



Gottesdienst des Männerkreises zum Thema "Reformation in Goslar" am 30.6.2013

Predigttext des Gottesdienstes

Bildergalerie von einem besonderen Gottesdienst des Männerkreises zum Thema "Reformation in Goslar" am 30.6.2013